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Andreas Eber aus Watzelsdorf schrieb am 29. September 2021 um 3:26
Hallo Wolfgang. 🙋‍♂️
Erstmal großes Lob an dich und deine Seite. Super gelungen und ein sehr schönes Aquarium. 👍👏
Durch dich wurde ich dazu inspiriert mir auch ein größeres Becken zu betonieren. Es soll 2 Scheiben bekommen und von der Küche und Gang einsehbar sein. Etwa 2200 Liter sollen es werden.🐟🐠
Vielleicht könntest du mir ja ein paar Ratschläge zur Filterung geben, da mir diese noch nicht ganz klar ist. Zumal ich unterhalb des Beckens keinen Keller habe und ich nicht immer darunter umher kriechen möchte.
Das Prinzip des Matten-bzw. Patronenfilter gefällt mir gut ist für mich aber ziemlich Neuland. Ich habe zwar Matten in einem Filterbecken, die sind jedoch als Schnellfilter zu bezeichnen. Wie berechnest du die Durchströmung und Anzahl der Patronen? Und wie viele sollte ich da nehmen?
Bei großen Aquarien kenne ich nur Filterbecken. Warum hast du keines?
Filterst du über Kohle, Torf oder der gleichen? Oder übernimmt die große Filterfläche alle Aufgaben?
Mir wurde von einem Aquaristik Geschäft geraten mir zu überlegen ob ich nicht einfach 3 große Außenfilter nehmen solle, da ich dann auch keinen Schacht benötige und somit das CO2 nicht so ausgetrieben wird. Auch die Geräusch-Kulisse wäre besser. Was hältst du von dieser Idee?
Ich danke dir schon mal im Vorraus für deine Antwort
Mfg Andi

Ps : bei den Absatz mit der Komode musste ich echt lachen. Meine Frau ist auch der Meinung, dass Ihr lieber wäre wenn die Speis ihre aktuelle Größe beibehalten würde. 😁
Aber was soll man machen wenn die Fischlein mehr Platz brauchen👌😅
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Andreas,

Vielen Dank für Deine lobenden Worte. Dass Du jetzt auch ein Eigenbauprojekt starten willst, finde ich richtig gut.

Matten- bzw Patronenfilter sind biologische Langsamfilter. Damit die nicht verstopfen, müssen sie eine ziemlich große Oberfläche haben. Für ein Becken in der von Dir geplanten Größe sollte es etwa 2,5 m² sein. Das entspräche rechnerisch 12,5 Patronen. Die brauchen eine Menge Platz. Da Du zwei Scheiben planst, bleiben nur die beiden Wände als Montageort. Ob das optisch störend wäre, kannst Du selbst am besten beurteilen.

Obwohl ich kein Freund von Topffiltern bin, kann ich nachvollziehen, dass diese Lösung in Deinem Fall wahrscheinlich das praktischste ist. Also keine schlechte Idee. Ein Überlaufschacht für ein Filterbecken kann in der Tat eine lästige Geräuschquelle darstellen.

Das war übrigens einer der Gründe, warum ich auf die Option mit Innenfiltern zurückgegriffen habe. Ein anderer Grund war die Tatsache, dass eine Pumpe, die das Wasser aus einem Filterbecken im Keller wieder hochpumpen soll, einen deutlich höheren Strombedarf hat. Das sind dann schon mal mindestens 3 Meter Höhenunterschied. Zwar ist meine Pumpe jetzt auch im Keller, doch hier greift das "Prinzip der kommunizierenden Röhren". Sie braucht praktisch den selben Strom, wie wenn sie im Becken montiert wäre und das Wasser nur von links nach rechts pumpen müsste. Strömungsverluste in den Rohren mal aussen vor gelassen.

Ausser dem Patronenschaum verwende ich übrigens kein weiteres Filtersubstrat. Der Schaumstoff reicht aus. Torf wäre verlorene Liebesmüh. Der Osmosefilter hätte ziemlich bald alle Inhaltsstoffe "entsorgt". Kohle macht nur Sinn, um z.B. Reste einer Medikamentenbehandlung aus dem Wasser zu kriegen. Also eher was für ein Quarantäneaquarium.

Ich hab meiner First Lady Dein P.S. vorgelesen. Sie bleibt bei ihrer Meinung und bedauert jetzt Deine Frau. Tja, was soll ich sagen? 😁

Wenn Du magst, kannst Du mir ja von Deinem Baufortschritt berichten, sobald es los geht.

Viele Grüße

Wolfgang
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