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61 Einträge
Helmut schrieb am 20. Oktober 2019 um 21:00:
Hallo Wolfgang,
erst vor ein paar Tagen bin ich auf Deine Webseite gestoßen beim Googeln nach Informationen zu UV-C Entkeimern. Jetzt lese ich Seite für Seite Deiner Webseite und bin beeindruckt, wie Du zum einen Dein Projekt "Beton-Aquarium" angegangen bist und vollendet hast. Aber auch die Inhalte Deiner Webseite und Dein fundiertes Fachwissen lassen mich nicht aus, weiter und weiter zu lesen. Mein Kompliment!
Nun zu meiner Frage: Du schreibst, den UV-C Entkeimer, sofern dieser über einen Außenfilter bewässert wird, dem Filter nachzuschalten.
Ich befülle meinen Außenfilter immer mit Bakterien bildenden Granulaten die, laut Hersteller, ein gutes, positives Bakterien Milieu aufbauen sollen. Wäre es da nicht besser den UV-C Entkeimer dem Filter vorzuschalten um die gewollten, soeben im Filter gebildeten Bakterien nicht gleich wieder abzutöten?
Viele Grüße,
Helmut
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Helmut,

auf dem Filtersubstrat werden sich in jedem Fall die "richtigen" Bakterien ansiedeln. Egal, ob der UV-C Klärer vor oder nach dem Filter montiert ist. Warum? Weil das Filtersubstrat die kleinen Schwebeteilchen festhält, die von Bakterien gerne gefressen werden. Und vor allem, weil es ein idealer Ort zum Ansiedeln ist, da ständig jede Menge Bakterienfutter vorbeischwimmt.

Natürlich werden auch ständig Bakterien rausgespült und im nachgeschalteten UV-C gekillt, aber das ist unbedeutend im Verhältnis zur Populationsdichte im Filter. Bakterien siedeln und vermehren sich immer da am Besten, wo es das meiste Futter gibt. Das ist ganz klar der Filter. Dort bildet sich eine Population die ideal auf das reinkommende Futter eingestellt ist. Auch hier heißt es: Friß, oder stirb.

Warum aber den UV-C Klärer ausgerechnet nach dem Filter? Zum einen läuft "bakterienärmeres" Wasser wieder zurück ins Becken, zum anderen ist das Wasser, das in den Klärer strömt, bereits von Schmutz und Schwebeteilchen befreit. Einer möglichen Verschmutzung und der damit einhergehenden Verringerung des Wirkungsgrades wird damit vorgebeugt.

Ich hoffe, Deine Frage damit beantwortet zu haben. Wenn nicht, mail mich an.

Geklärte Grüße

Wolfgang
Manuel aus Eltville-Hattenheim schrieb am 15. September 2019 um 15:18:
Lieber Wolfgang,
Erstmal, deine gesamte Seite ist eine wunderbare Lektüre über deinen wahr gewordenen Kindheitstraum. Gratulation zu deinem gelungenen Aquarium. Es hat Spaß gemacht das alles zu lesen.
Zusätzlich teilst du auf sehr angenehm sachliche und mit Fakten belegte weise dein Wissen. Vorallem die komplette Kategorie über UVC ist augenöffnend und lässt mich durch die Anschaffung eines UVC meine Fische artgerechter halten. Eine Veringerung von 10⁶ auf 10²! Unfassbar welche Gülle ich vorher unwissend hatte. Und wie wenig ein Wasserwechsel zur Keimentlastung eigentlich beiträgt ist ja so offensichtlich und doch so wenig verbreitet. Das zufällige Auffinden deiner Seite macht mich ein Stückweit zu einem besseren Aquarianer. Danke dafür.
LG
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Manuel,

vielen Dank für Deine lobenden Worte. Es freut mich, dass Dir meine Seite interessanten Lesestoff geben konnte.

Die Ausführungen rund um UV-C sind mit Abstand die meistgeklickte Thematik auf meiner Seite. Es ist schon interessant, wie wenig Hintergrundwissen dazu von den Herstellern der Geräte publiziert wird. Dabei ist diese Technik und auch die Wirkungsweise alles andere als neu und sollte eigentlich in ausführlich dokumentierter Form dem potentiellen Kunden verfügbar gemacht werden. Manchmal habe ich den Verdacht, dass man lieber mit diversen Tinkturen und Pülverchen Umsatz macht, die dem Aquarianer ein gutes Gewissen verschaffen sollen.

Das war auch der Grund, warum ich die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte einmal zusammengefasst und auf meiner Seite veröffentlicht habe. Dabei war mir vor allem wichtig die Wirkung von UV-C auf die Keimzahl experimentell nachvollziehbar darzustellen.

Viele Grüße und weiterhin viel aquaristischen Erfolg

Wolfgang
Stefan aus Krefeld schrieb am 29. August 2019 um 2:52:
Hallo Wolfgang,

ich lese Deine Seite immer und immer wieder und bin ganz fasziniert von deinem Aquarium.

Derweil plane ich selbst bei mir ein Diskusaquarium mit rund 1100 L.
Derzeit plagt mich noch die Frage, ob ich auf parafreie Diskusfische gehen soll oder nicht. Da ich bei Dir auf der Seite zu dem Thema nichts lesen konnte, dachte ich mir ich frag Dich einfach mal, wie Du zu dem Thema stehst.

Viele Grüße
Stefan
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Stefan,

meine Diskusfische sind bestimmt nicht parasitenfrei. Ich wüsste auch gar nicht, wie ich das zusammen mit dem übrigen Besatz bewerkstelligen sollte.

Völlig unabhängig davon halte ich parasitenfreie Diskus für eine gute Sache. Es liegt dann allerdings in der Verantwortung des Aquarianers, dass dieser Zustand auch erhalten bleibt. Wer also die notwendigen Regeln gewissenhaft befolgt, der wird sich mit Sicherheit an gesunden und langlebigen Fischen erfreuen. Allen Unkenrufen zum Trotz sind parasitenfreie Diskus nämlich kein bisschen anfälliger oder gar empfindlicher als ihre "verlausten" Artgenossen. Eher im Gegenteil.

Und warum habe ich mich dann nicht für parasitenfreie Diskus entschieden? Ganz einfach: Ich wollte von Anfang an eine ziemlich große Arten- und Individuenzahl in dem Aquarium pflegen. Ein Teil der Fische sind Wildfänge und damit garantiert parasitenbelastet. Normale Ausgangssituation in geschätzt 99% aller Aquarien. So bleibt mir nichts anderes übrig, als durch möglichst artgerechte Haltung, Wasserhygiene und Fütterung die Fische so zu konditionieren, dass die Parasiten nur ein kleineres Übel sind. Ein wichtiges Hilfsmittel dabei ist der UV-C Klärer, der die freischwimmenden Plagegeister dezimiert, bevor sie einen neuen Wirt finden.

Hätte es von allen Arten meiner Pfleglinge parasitenfreie Tiere gegeben, dann hätte ich mich ganz klar dafür entschieden.

Viele Grüße

Wolfgang
Florian schrieb am 2. August 2019 um 18:35:
Servus,

Meinen Größten Respekt, da hast du ja ein wunderschönes Becken gebaut.

Ich hätte, wer hätte es gedacht, eine kleine Frage.
Welche Glasstärke hast du genutzt?
Plane gerade selbst ein Betonaquarium als Meerwasserbecken nur bin ich mir bei der Dicke unsicher. Von 15mm bis zu 5cm war bis jetzt schon alles dabei.
Zur Info: Es wird 3m x 1m x 1m
Ich hoffe du kannst mir weiterhelfen.

Vielen Dank schon mal

MfG
Florian
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Florian,

die Scheibe war auch bei mir ein Thema langer Überlegungen, weil es da viele Möglichkeiten gibt. Ich habe mich bei der Dimensionierung der Dicke sicherheitshalber auf die Erläuterungen eines professionellen Aquarienbauers verlassen. Das empfehle ich Dir auch.

Mir wurden zwei Bauarten empfohlen, unter denen ich mich entscheiden konnte. Ich zitiere mich mal selbst: Sie besteht aus 2 x 12 mm Verbundsicherheitsglas (VSG) in Weißglas mit 1,52 mm Folie und liegt auf einem 6 cm breiten, umlaufenden Silikonpolster "im Beton". Nachzulesen hier: Klick (Gleich im ersten Absatz). Das sollte eigentlich bei Deiner geplanten Größe auch funktionieren.

Als weitere, funktionierende Option wurde mir eine einzelne 19 mm starke Verbundglasscheibe vorgeschlagen. Natürlich kann man die Dicke bei beiden Optionen auch noch stärker wählen. Der Sicherheitsgewinn wird jedoch mit weiteren Steigerungen kaum nennenswert sein, der Preis und das Gewicht dagegen schon.

Zur Sicherheit wiederhole ich meinen Rat von oben: Hole Dir den Rat eines professionellen Aquarienbauers. Das erspart Dir später das berühmte "ungute Gefühl". 😉

Viele Grüße und viel Erfolg bei Deinem Projekt

Wolfgang
Christian Zander aus Lauta schrieb am 23. Juli 2019 um 19:56:
Hallo Wolfgang,

ich muss jetzt auch mal was loswerden.
Größten Respekt vor deinem Aquarium und deiner dokumentrischen Webseite. Es gibt nicht viele die ihr wissen so ausführlich preisgeben.
Ich war auf der Suche nach Filteranlagen für mein Projekt (dazu gleich mehr) auf deiner Seite habe ich ganz neue Denkanstöße für meinen Filter bekommen und in kurzerhand nochmal komplett umgeplant. Der Osmosefilter und der Patronenfilter wird nun bei mir einzughalten. Ich würde dir das Konzept des Filters gern Mal zur Verfügung stellen das du Mal drüber schaust.

Ich komme aus einer anderen Niesche aber deine Filteranlage lässt sich gut auf mein Aquaterrarium übertragen.
Das Terrarium wird ca. 10 qm groß und bekommt ein 4000 l Wasserbecken. In das Terrarium sollen Wasserwarane und da das Wasserbecken den Platz hergibt noch ein paar große Barscharten. (Pfauenaugenbuntbarsch und weitere in der Größe)

Echt tolle Seite.

Mit freundlichen Grüßen
Christian
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Christian,

ein faszinierendes Projekt hat Du Dir damit vorgenommen. Da wird so mancher Zoo neidisch. Wie wär's? Eine Homepage mit Baufortschritten bis zum Einzug der Hauptdarsteller? Nicht dass ich neugierig wäre... 😊

Ob ein Osmosefilter wirklich notwendig ist? Die Ocellatus kommen zwar aus dem Amazonas, stellen aber keine besonderen Ansprüche an die Wasserwerte. Züchten willst Du sie doch eher nicht? Denn wenn Du vor hast noch weitere Cichliden dazuzusetzen, dann ist ein brütendes Oscarpärchen im Sinne des lieben Friedens fast schon der GAU.

Der Patronenfilter als biologischer Langsamfilter wird mit den Hinterlassenschaften von mehreren Buntbarschen aus der Bullenklasse plus den Waranen mit Sicherheit überfordert sein. Er benötigt Hilfe für's Grobe. Du wirst einen zusätzlichen, leistungsstarken Schnellfilter brauchen, der regelmäßig geleert wird. Oder zumindest einen größeren Vorfilter. Sollte aber auch kein Problem sein.

Schick' mir einfach mal Deinen Entwurf zu. Dann können wir das mal gemeinsam durchdenken.

Viele Grüße

Wolfgang
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Letzte Änderung: 14. Dezember 2018

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