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71 Einträge
Muhamed Schaarschmidt aus München schrieb am 6. November 2020 um 23:28:
Hallo,
vielen Dank für schöne Erklärung bezüglich auf UV-C Keimreduzierung Pro/Contra. Ich bin sehr froh auf die Seite gestoßen zu haben.

Schöne Grüße aus München
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Muhamed,

danke für die positive Rückmeldung. Ich hoffe, dass meine Ausführungen Dir weiterhelfen konnten.

Viele Grüße

Wolfgang
Harald Kroll aus Hürth schrieb am 28. August 2020 um 16:20:
Hallo
Eine Frage ?
Wie komme ich als privat Person an kleine Mengen Natriumnitrit zum einfahren meines 1000 Liter Aquariums.
MfG
H.Kroll
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Harald,

da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel ganz profan im Chemikalienhandel oder in einem Geschäft für Laborbedarf, wie es sie meist in der Nähe der chemischen Fakultät einer Uni gibt. Weil man mit größeren Mengen Natriumnitrit ziemlich böse Dinge anstellen kann, wird beim Verkauf völlig zu Recht der Name, die Adresse und der Verwendungszweck dokumentiert.

In Deinem Fall wird jedoch nur eine recht geringe Menge benötigt, so dass Du normalerweise in einer beliebigen Apotheke fündig werden solltest. Lass Dir einfach 1,5 Gramm abwiegen, dann kommst Du auch nicht in Verdacht eine Bombe bauen zu wollen. Diese Menge entspricht der Dosis, die Du zum Einfahren Deines Aquariums benötigst.

Viele Grüße

Wolfgang
Christian aus Kevelaer schrieb am 16. August 2020 um 16:20:
Hallo Wolfgang,
erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem Becken, der Osmosefilteranlage und den schönen Tieren.
Ich betreibe selber einen Osmosefilter für meine kleine Diskuszuchtanlage im Keller (vier 50 cm Würfel mit zentralen Filterbecken; mehrere extra Quarantänebecken und Aufzuchtbecken) stehe aber inzwischen mit meinen Diaphragmapumpen (von Schurflo) auf Kriegsfuss weil sie immer wieder Probleme bereitet. Seit ich weitere Becken zur Aufzucht angeschafft habe benötige ich ca. 300 l Wasser pro Tag und die schafft die Anlage nur noch mit Mühe. Ich würde die Schurflo's gerne durch eine Drehschieberpumpe austauschen.
Ich habe nun zwei Fragen.

1. Kannst Du mir ein Foto posten wir Du den Panzerschlauch an den ersten Vorfilter angeschlossen hast ? Kann ich dafür solche eine Kugelhahn verwenden ?
https://www.wasser-shop24.de/epages/61897471.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61897471/Products/30-407501

2. Von welchem Hersteller ist Deine Drehschieberpumpe ?
Ich hab mal gegoogled und folgenden Hersteller gefunden:
https://aft-shop.de/drehschieberpumpe-konfigurator
Kennst Du den Hersteller bzw. welchen kannst Du empfehlen ?
Ich wollte gerne zwei 600 GPD UO-Anlagen anschliessen (momentan habe ich eine). Reicht ein Volumenstrom der Drehschieberpumpe von 400 l/ h nach Deiner Erfahrung dafür aus ? Die UO-Membranen sind Sidestram und haben ein Permeat/ Abwasserverhältnis von 1:1.

Ich hoffe Du hast Zeit und kannst mir helfen.
Ich sage an dieser Stelle schon mal
vielen Dank und LG
Christian aus Kevelaer
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Christian,

ich habe seit ewigen Zeiten mal wieder in den Spamfilter meines Gästebuchs geschaut und dort Deinen Eintrag vom August gefunden. Bitte entschuldige diese Nachlässigkeit. Asche auf mein Haupt! 😞 Ich hoffe, dass Deine Fragen noch aktuell sind und versuche sie zu beantworten.

Zu 1: Der Panzerschlauch ist ein ganz banales Teil aus dem Sanitärhandel. Er hat an jedem Ende eine Überwurfmutter, die auf ein ¾-Zoll Aussengewinde gedreht werden kann. Der Zugang zum Osmosefilter muss also lediglich so ein Gewinde haben. Mehr braucht es nicht.

Zu 2: Dein Link als Bezugsquelle ist OK. Ich habe meine Pumpe von einem anderen Anbieter, aber die schenken sich nichts. Die 400 l/h funktionieren rein rechnerisch mit Deinen Wunschmembranen. In der Praxis solltest Du aber Strömungsverluste sowie Verschleiß einkalkulieren. Nimm lieber eine Pumpe mit dem doppelten Volumenstrom. So kannst Du die Membranen auch mit einem weniger aggressiven Permeat-Konzentrat-Verhältnis betreiben. Etwas Reserve ist in diesem Fall immer empfehlenswert.

Falls noch Fragen sind, mail mich an

Wolfgang
Christof aus Buttikon Schweiz schrieb am 13. Juli 2020 um 15:06:
Hallo Wolfgang
Erst mal herzliche Gratulation zu deinem Becken. Und danke für die vielen Details auf deine Seite.
Bin mir bereits am überlegen ob ich den Osmosefilter in klein nachbauen soll.

Ich bin gerade ein 550liter Becken am einfahren und hab gleich die Milch ( 150ml) wie von dir beschrieben reingekippt. Am ersten Tag hat sich dann eine Fettdecke gebildet dann hab ich den Filter so eingestellt dass da Bewegung rein kommt und sie verschwand Nun am 3. Tag richt das Becken doch sehr streng und ich bin mir nicht sicher ob das so sein sollte. Ich habe den UVC Klärer nicht im Einsatz. Co2 anlage läuft für die Pflanzen. Habe nun ein wenig angst um meine Pflanzen. 🙈
PH, CO2 sind OK Nitrit 0.
Grüsse aus der Schweiz Christof
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Christof,

keine Panik! Nach drei Tagen kann die Milch noch gar nicht abgebaut sein. Gib den Bakterien noch ein bisschen Zeit.

Der UV-C Klärer macht in der Einlaufphase keinen Sinn. Zunächst soll nämlich die Bakterienpopulation kräftig wachsen. Das geschieht anfangs auch im freien Wasser. Erst wenn sich genügend fressbare Partikel im Filter angesammelt haben, wird die die Bakterienpopulation vermehrt sesshaft. Dafür ist die Milch da.

Je nach Wassertemperatur sollte nach etwa 8-10 Tagen Nitrit messbar sein. Das bleibt dann für ein paar Tage. Sobald die Nitritkonzentration danach wieder "auf Null" ist, ist das Aquarium besatzfertig. Manchmal dauert es ein paar Tage länger. Auch kein Beinbruch.

Den Pflanzen macht das herzlich wenig aus. Sie haben kein Hämoglobin, können also keine Nitritvergiftung erleiden, wie das bei Fischen auftritt. Statt dessen freuen sie sich über Licht, CO2 und etwas Strömung.

Wenn Du Dir noch weitere Gedanken machst, oder auch Fragen hast, dann melde Dich einfach.

Viele Grüße

Wolfgang
Matthias Nagele aus Dielsdorf schrieb am 1. Juli 2020 um 16:21:
Hallo Wolfgang
Ich bin schon seit etlichen Jahren ein begeisterter Aquarianer und freue mich immer wieder, wenn ich so detaillierte Beschreibungen von anderen Aquarianern finde! Erst mal ein grosses Lob und vielen Dank dafür, dass du deine Erfahrungen so bereitwillig zur Verfügung stellst. Vielleicht habe ich es überlesen, aber hast du irgendwo eine ungefähre Angabe zu den Kosten gemacht? Mich würden in etwa (grob) die Kosten für den Aufbau sowie den Betrieb interessieren. Aktuell ist mein grösstes Becken ein 450L Becken, irgendwann mal würde ich aber auch gerne eines mit einer weiteren Null besitzen 🙂
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Matthias,

vielen Dank für Deine lobenden Worte.

Du hast nichts überlesen. Eine Kostenkalkulation habe ich nirgends aufgestellt. Ehrlich gesagt habe ich die Kosten auch nie zusammengerechnet. Inzwischen habe ich sie sogar recht erfolgreich verdrängt.

Trotzdem waren eben diese Kosten der Hauptgrund, warum ich mich für ein Betonaquarium und gegen eine reine Glas-Konstruktion entschieden habe. Die Angebote für eben diese Glasaquarien reichten bis knapp 30.000 Euro. Wohlgemerkt ohne Sockel und nur der reine Behälter.

Nun, der Fertigzement und der Baustahl haben nicht sehr viel gekostet. Die Scheibe war erwartungsgemäß der größte Einzelposten. Fehlt noch Harz und Glasfaser, sowie die Verschalung und der Sockel. Ohne es jetzt noch mal explizit nachgerechnet zu haben, schätze ich die Kosten des abgedichteten, füllfertigen Betonkorpus auf ungefähr 5-6.000 Euro an reinen Materialkosten. Dazu kommt dann noch die Technik und schließlich die Einrichtung und der Besatz. Wieviel dafür aufzuwenden ist, hängt größtenteils von den ausgesuchten Fischen ab.

Die allerwichtigste Investition ist aber die Arbeit, die man da rein steckt. Man kann sich das ganze Becken auch komplett durch eine Firma erstellen lassen. Dann würden die Kosten jedoch explodieren und der Preis für das verwendete Material wäre mit Sicherheit nebensächlich.

Solltest Du so ein Projekt in Angriff nehmen, dann empfehle ich Dir, dass Du möglichst viel, idealerweise alles, in Selbsthilfe baust. Die Belohnung dafür: Das Gefühl, wenn der erste Fisch darin schwimmt, wird unbezahlbar sein. Das kann Dir ein "nur gekauftes" Aquarium niemals geben.

Viele Grüße

Wolfgang
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Letzte Änderung: 21. Juni 2020

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