Beregnung

Der Ablauf eines Gewitters wurde in einem Video festgehalten. Ich habe am Beckenrand knapp über der Oberfläche kleine Sprinkler aus der Gartentechnik angebracht. Damit will ich die Simulation einer Beregnung ermöglichen. An den beiden Längsseiten befinden sich insgesamt vier kleine Rotationsberegner. Diese habe ich gewählt, da sie (im Gegensatz zu eher nebelnden Sprühdüsen) Tropfen abgeben. So kommt es auf der Oberfläche zu deutlicher Kringelbildung. Weil sich die Sprühkreise weit überlappen, ist die gesamte Oberfläche abgedeckt.

Beregnung in Aktion
Beregnung in Aktion

Die Wasserzufuhr erfolgt über eine alte Drehschieberpumpe. Die Pumpe entnimmt dazu Aquarienwasser aus einem der beiden Ansaugrohre des Patronenfilters und liefert es an die Sprinkler. Die Pumpleistung wird über einen internen Bypass an den tatsächlichen Bedarf angepasst.

Der Osmosefilter wird für die Dauer des simulierten Regens in Betrieb genommen. Weil in der Natur ein starker Regen den Leitwert durchaus vorübergehend absenken kann. Um diesen Effekt nachzustellen, erfolgt das mit Hilfe der programmierbaren Logik des Profilux. Das geschieht unabhängig vom gerade aktuellen Leitwert. Jeder Schauer verändert damit kurzzeitig und geringfügig die Wasserwerte. Denn genau so entspricht es den natürlichen Gegebenheiten. Ein Schauer dauert 20 Minuten. Bei einer Zufuhr von etwa 4,5 Liter Osmosewasser pro Minute entspricht das, bezogen auf die gesamte Oberfläche von rund 4½ m2, einem Niederschlag von etwa 19 mm/m2. Das ist ein realistischer Wert.

Weil die Schauer eine Art Reinigungswirkung auf die Oberfläche ausüben, wird ein Oberflächenabzug obsolet. Wenn zwischen den Schwimmpflanzen verstecktes Futter hängen sollte, wird dieses zum Versinken genötigt und von den Fischen gefressen. Falls sich auf der Oberfläche eine Kahmhaut gebildet hat, so verschwindet diese bei Beginn der Beregnung bereits nach wenigen Sekunden. Ein angenehmer Nebeneffekt.

Zurück zu Steuerung

Letzte Änderung: 14. Dezember 2018

Teile die Seite mit Deinen Freunden: