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Bernhard Osterloher aus Taufkirchen (Vils) schrieb am 2. Juni 2018 um 23:52:
Hallo Herr Engel,
als ich vor einigen Monaten begann, mein 720l Becken zu planen, bin ich durch Zufall auf ihre Seite gestoßen.
Erst einmal ein sehr großes Lob zum Becken und zur Homepage! Ich bin mir sicher das ihre Homepage schon so manchen Aquarianer bei der eigen Umsetzung geholfen hat.
Mich fasziniert am meisten, das in ihrem Becken eine natürliche Zucht von statten geht.

Ich selbst habe am Donnerstag mein Becken in Betrieb genommen, und mit dem Füttern der Bakterien mit H-Milch begonnen, Nitrit ist derzeit noch nicht nachweisbar.
Wie lange sollte die tägliche Fütterung mit Milch durchgeführt werden, und wie viel Milch täglich für 720l? Derzeit nehme ich 10g auf 100L.
Sollte ein TWW in der Fütterungsphase gemacht werden, oder nehme ich dann den Bakterien wieder die Nahrung?
Diese Methode ist absolutes neuland für mich, bis jetzt hab ich die Becken nur immer 2 Wochen ohne Fische einlaufen lassen und sonst nichts gemacht.

Da ich eine Photovoltaik Anlage mit Eigenverbrauch betreibe Frage ich mich, ob ein UV-C Filter auch zur gewünschten Keimzahl Reduzierung führen kann, wenn er nur Tagsüber eingeschaltet ist?

Jetzt noch eine Frage zur Dosierung der Düngekugeln, hergestellt habe ich sie mit je 2 Kügelchen Blaukorn und einer Messerspitze Fetrilon.
Wie viele Kugeln sollten ins Becken, und wie oft sollte man neue einsetzen, oder anders gesagt, kann man den Zeitpunkt und die Menge anhand von z.B. Eisengehalt im Wasser festlegen.

Betreibe das Becken mit Osmosewasser verschnitten mit Leitungswasser zu KH 3 und GH 3.

Zum Schluss wünsche ich noch eine erfolgreiche Revision und danke, das sie sich so viel Arbeit mit der Homepage machen.
Grüße Bernhard
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Bernhard,

ich komm' mal gleich zur Sache. 🙂

Es genügt, die Milch am ersten Tag komplett rein zuschütten. Ich nehme etwa 20-30 ml pro 100 Liter. Für 720 Liter wären das 144-216 ml für Perfektionisten. Also über den Daumen gepeilt rund 200 ml für Pragmatiker. Nach circa einer Woche wird die Nitritkonzentration ansteigen. Meistens dauert der ganze Einfahrvorgang so um die zwei Wochen. Dann können die Fische rein.

In dieser Zeit bitte keinen Wasserwechsel. Wie bereits richtig erkannt, würden wir den Bakterien damit das Futter entziehen.

Den UV-C Klärer nur tagsüber zu betreiben macht keinen Sinn. In meinem Text zur Keimzahlbestimmung habe ich beschrieben, dass in meinem Aquarium die Keimzahl bereits 12 Stunden nach dem Ausschalten um rund zwei Zehnerpotenzen ansteigt. Also auf das hundertfache. Wenn der UV-C Klärer dann nach 12 Stunden Betrieb endlich wieder das Wunschziel erreicht hat, wozu dann wieder ausschalten?

Die Zahlen habe ich bei meinem Aquarium ermittelt. Leicht möglich, dass der Anstieg beim Abschalten in einem anderen Aquarium geringer ausfällt, oder auch höher. Wir wissen ja: jedes Aquarium ist anders. Dennoch kann man die Tendenz getrost auf andere Becken übertragen.

Für die Düngekugeln gibt es keine Vorschrift. Wär' ja noch schöner! 🙂 Bei einer Neueinrichtung nehme ich für große Pflanzen pro Pflanze eine Kugel. Bei kleineren Pflanzen in Gruppen im Abstand von 10-15 Zentimetern eine Kugel. Lieber ein oder zwei Kugeln weniger verwenden, als zu viele. Nur Rosettenpflanzen oder Knollen kriegen Kugeln, Stengelpflanzen nicht. Wenn man nicht zu viele Kugeln verwendet, bleibt der Dünger im Bodengrund und kann nicht in der Wassersäule gemessen werden.

Ich hoffe, die gewünschten Antworten waren dabei. Ansonsten, einfach per Mail melden.

Viele Grüße

Wolfgang
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Letzte Änderung: 14. Dezember 2018

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