Gästebuch

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Aus Sicherheitsgründen speichere ich die IP-Adresse 3.238.72.180.
Der Eintrag wird im Gästebuch erst sichtbar sein, nachdem ich ihn geprüft habe.
Ich behalte mir das Recht vor, Einträge nicht zu veröffentlichen.
87 Einträge
Andreas Eber aus Watzelsdorf schrieb am 29. September 2021 um 3:26
Hallo Wolfgang. 🙋‍♂️
Erstmal großes Lob an dich und deine Seite. Super gelungen und ein sehr schönes Aquarium. 👍👏
Durch dich wurde ich dazu inspiriert mir auch ein größeres Becken zu betonieren. Es soll 2 Scheiben bekommen und von der Küche und Gang einsehbar sein. Etwa 2200 Liter sollen es werden.🐟🐠
Vielleicht könntest du mir ja ein paar Ratschläge zur Filterung geben, da mir diese noch nicht ganz klar ist. Zumal ich unterhalb des Beckens keinen Keller habe und ich nicht immer darunter umher kriechen möchte.
Das Prinzip des Matten-bzw. Patronenfilter gefällt mir gut ist für mich aber ziemlich Neuland. Ich habe zwar Matten in einem Filterbecken, die sind jedoch als Schnellfilter zu bezeichnen. Wie berechnest du die Durchströmung und Anzahl der Patronen? Und wie viele sollte ich da nehmen?
Bei großen Aquarien kenne ich nur Filterbecken. Warum hast du keines?
Filterst du über Kohle, Torf oder der gleichen? Oder übernimmt die große Filterfläche alle Aufgaben?
Mir wurde von einem Aquaristik Geschäft geraten mir zu überlegen ob ich nicht einfach 3 große Außenfilter nehmen solle, da ich dann auch keinen Schacht benötige und somit das CO2 nicht so ausgetrieben wird. Auch die Geräusch-Kulisse wäre besser. Was hältst du von dieser Idee?
Ich danke dir schon mal im Vorraus für deine Antwort
Mfg Andi

Ps : bei den Absatz mit der Komode musste ich echt lachen. Meine Frau ist auch der Meinung, dass Ihr lieber wäre wenn die Speis ihre aktuelle Größe beibehalten würde. 😁
Aber was soll man machen wenn die Fischlein mehr Platz brauchen👌😅
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Andreas,

Vielen Dank für Deine lobenden Worte. Dass Du jetzt auch ein Eigenbauprojekt starten willst, finde ich richtig gut.

Matten- bzw Patronenfilter sind biologische Langsamfilter. Damit die nicht verstopfen, müssen sie eine ziemlich große Oberfläche haben. Für ein Becken in der von Dir geplanten Größe sollte es etwa 2,5 m² sein. Das entspräche rechnerisch 12,5 Patronen. Die brauchen eine Menge Platz. Da Du zwei Scheiben planst, bleiben nur die beiden Wände als Montageort. Ob das optisch störend wäre, kannst Du selbst am besten beurteilen.

Obwohl ich kein Freund von Topffiltern bin, kann ich nachvollziehen, dass diese Lösung in Deinem Fall wahrscheinlich das praktischste ist. Also keine schlechte Idee. Ein Überlaufschacht für ein Filterbecken kann in der Tat eine lästige Geräuschquelle darstellen.

Das war übrigens einer der Gründe, warum ich auf die Option mit Innenfiltern zurückgegriffen habe. Ein anderer Grund war die Tatsache, dass eine Pumpe, die das Wasser aus einem Filterbecken im Keller wieder hochpumpen soll, einen deutlich höheren Strombedarf hat. Das sind dann schon mal mindestens 3 Meter Höhenunterschied. Zwar ist meine Pumpe jetzt auch im Keller, doch hier greift das "Prinzip der kommunizierenden Röhren". Sie braucht praktisch den selben Strom, wie wenn sie im Becken montiert wäre und das Wasser nur von links nach rechts pumpen müsste. Strömungsverluste in den Rohren mal aussen vor gelassen.

Ausser dem Patronenschaum verwende ich übrigens kein weiteres Filtersubstrat. Der Schaumstoff reicht aus. Torf wäre verlorene Liebesmüh. Der Osmosefilter hätte ziemlich bald alle Inhaltsstoffe "entsorgt". Kohle macht nur Sinn, um z.B. Reste einer Medikamentenbehandlung aus dem Wasser zu kriegen. Also eher was für ein Quarantäneaquarium.

Ich hab meiner First Lady Dein P.S. vorgelesen. Sie bleibt bei ihrer Meinung und bedauert jetzt Deine Frau. Tja, was soll ich sagen? 😁

Wenn Du magst, kannst Du mir ja von Deinem Baufortschritt berichten, sobald es los geht.

Viele Grüße

Wolfgang
Natalia schrieb am 17. September 2021 um 12:57
Hallo Herr Engel!

Super spannende und in vielerlei Hinsicht sehr aufschlussreiche Seite haben Sie da auf die Beine gekriegt. Vom Aquarium ganz zu schweigen. Durch Ihre gut begründete Argumente bin ich auch überzeugt worden doch eine leistungsstarke UVC Anlage anzuschließen.

Eine Frage hätte ich zu der Regensimulation. Bei einem neuen Becken (ca. 500l, 175x50x55) wird eine Osmoseanlage neben dem normalen Leitungswasser dazugeschaltet. Die Idee war dann das Osmosewasser direkt ins "Regenwasser" zu verwandeln. Würde es rein technisch funktionieren die Osmoseanlage mit einer angegebenen Leistung von 1-1,3l pro Minute an die Gardena Micro Drips Beregnungsanlage anzuschließen? Geplant sind 2 bis 3 Intervalle mit einer Dauer von ca 30 min pro Tag. Abfluss erfolgt über eine Bodenbohrung. Ca. die Hälfte der Oberfläche sollte auch von einer Schwimmpflanze (angedacht ist Limnobium laevigatum) bedeckt werden.
Als Sprühdüsen wären dieser in einer engeren Wahl.
https://www.gardena.com/de/produkte/bewasserung/micro-drip-system/streifenduse/900911901/
https://www.gardena.com/de/produkte/bewasserung/micro-drip-system/spruhduse/900910801/
https://www.gardena.com/de/produkte/bewasserung/micro-drip-system/6-flachen-spruhduse/900915601/

Diese wird glaube auch bei Ihnen verwendet
https://www.gardena.com/de/produkte/bewasserung/micro-drip-system/rotor-spruhregner-360deg/900911701/
https://www.gardena.com/de/produkte/bewasserung/micro-drip-system/kleinflachendusen/901161701/
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Natalia,

danke für Dein Lob. Ich freue mich immer wieder, wenn jemand durch meine Seite zu neuen Lösungen inspiriert wird.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann willst Du das Osmosewasser über Sprühdüsen ins Becken regnen lassen. Möglich ist das. Allerdings nicht mit einer Konstruktion wie sie bei mir zum Einsatz kommt. Da müsste man einen anderen Weg beschreiten.

Zunächst mal zu den Beregnungsdüsen. Warum habe ich Rotationsberegner genommen und keine Sprühdüsen? Nun, aus den Rotationsberegnern kommen Tropfen heraus, die auf der Wasseroberfläche ein Bild ergeben, wie man das von Regen kennt. Ausserdem fallen sie statistisch verteilt innerhalb der Fläche, genau wie bei einem "echten" Regen. Die Sprühdüsen zerstäuben das Wasser doch recht gründlich und neigen auch zu einer Ausbildung von feinen Strahlen. Man erkennt deutlich, dass es kein echter Regen sein kann.

Jetzt kommt das technische Problem: Egal ob Sprühdüse oder Rotationsberegner, die Dinger brauchen einen gewissen Druck um zu funktionieren. Den Druck kriegt man nur, indem man eine gewisse Menge Wasser pro Minute durchleitet. Und genau da liegt der Hund begraben. Die Produktion von Osmosewasser gelingt nämlich umso besser, je geringer der Gegendruck am Permeatausgang ist. Idealerweise kann das Wasser hier drucklos abfließen. Es braucht nur einen relativ niedrigen Gegendruck, um die produzierte Permeatmenge drastisch zu verringern. Von den 1-1,3 l/min wird nicht mehr viel übrig bleiben. Die Düsen werden dann nur noch müde tropfen. Du kannst es ja mal spaßeshalber ausprobieren.

Deshalb ist ein Anschluss der Beregner am Permeatausgang der Osmosepatronen nicht empfehlenswert. Denkbar wäre es, das Permeat vorzuproduzieren und in einer Tonne (oder etwas ähnliches) vorzuhalten. Daraus kann man dann das "Regenwasser" mit einer Pumpe zu den Düsen fördern.

Ich hatte diese Möglichkeit bei der Planung meines Beckens ebenfalls in Betracht gezogen, mich dann aber wegen des geringeren Aufwands für den jetzigen Weg entschieden. Es macht auch keinen wirklichen Unterschied, ob das Permeat von oben herabregnet, oder seitlich einläuft.

Ich hoffe, dass ich Dir bei Deinen Planungen damit etwas weiterhelfen konnte. Wenn nicht, kannst Du mich ja anmailen.

Viele Grüße

Wolfgang
Thomas Weber aus Bad Schönborn schrieb am 20. August 2021 um 10:19
Hallo Wolfgang,
das sich die Versprechungen meines Schwiegersohns in Luft aufgelöst haben, und Dein Bericht über den Osmosefilter in meiner ToDoList jetzt ganz oben steht, bin ich jetzt an einer Schnapsidee am werkeln. Ich schmeisse meinen Wohnzimmerschrank raus und baue mir ein 5000-Liter-Aquarium dahin. Da ich jetzt leider alleine lebe, würde das niemand mehr stören. Das Becken hätte die Innenmaße von 350x120x120cm. Alle halten mich für bekloppt, aber Hobby ist nun mal Hobby. Die Idee resultierte aus den Erfahrungen meines ersten Beckens, das bis auf den Wasserwechsel (Hebewerk erforderlich) sehr gut funktioniert.
Wo hast Du die Pumpe her und was kostet diese. Natürlich hast Du vollkommen recht, wenn die Investitionen am Anfang durch optimales Material sich im Endeffekt lohnen werden. Ich würde auch keine Kosten scheuen wieder eine solches Becken zu erstellen. Alleine die Möglichkeit, den Pfleglingen ausreichend Schwimmraum zu bieten ist es mir das wert. Und wer ist nicht bekloppt genug ein 2500-L-Becken dann als Aufzuchtbecken zu degradieren!! (-:
Wenn Du so weitermachst mit Deinen tollen Berichten, dann setze ich meine Hütte noch total unter Wasser.
Gruß, mach weiter so
Thomas
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Thomas,

schade, dass aus den Lieferungen mit dem destillierten Wasser nichts wird. Allerdings sind mehrere hundert Liter im Monat auch kein Pappenstiel.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist das Dein voller Ernst mit den 5.000 Litern im Wohnzimmer? Mal ehrlich, wer macht denn so was? 😂😅

Die Bezugsadresse für die Pumpe muss ich mal raussuchen. Ich schick' sie Dir per Mail.

Das 2.500er Becken sieht übrigens echt toll aus. Deine Altums gefallen mir sehr gut. Fit und verfressen, so muss das sein. Wart mal bis die ausgewachsen sind. Das gibt richtig prächtige Tiere. Nur für die Neons seh ich dann schwarz....

Falls Du irgendwann in weiterer Zukunft tatsächlich Dein ganzes Haus unter Wasser setzen willst, denk dran, dass Du irgendwo eine trockene Ecke für Dich einplanst. 😃

Viele Grüße

Wolfgang
Manuel aus Düsseldorf schrieb am 18. August 2021 um 11:10
Hallo Wolfgang,
tolle Seite, du hast ein sehr fundiertes Wissen. Ich habe UVC-Klärer bisher für entbehrlich gehalten, aber ich muss zugeben du hast einfach die besseren Argumente. Ich plane bei der Neueinrichtung daher mit UVC.

Ich plane diese hinter den Außenfilter zu schalten. Der Filter soll eine Leistung von 100 l/h bei 200 l Netto-Beckenvolumen haben (ich halte hohe Filterleistungen für kontraproduktiv). Wie viel Watt würdest du für den UVC-Klärer empfehlen?
Ein großen Nachteil sehe ich in den Huminstoffen, die aufgrund der enthaltenen Phenolringe wahrscheinlich zerstört werden. Hast du diesbezüglich Erfahrungen?

Vielen Dank im Voraus
Beste Grüße
Manuel
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Manuel,

ich hoffe, Du hast meine Texte nicht als Missionsarbeit verstanden. Das ist nämlich nicht meine Absicht. So was artet immer wieder in sinnlose Langzeitdiskussionen und Streitereien zwischen Befürwortern und Gegnern aus. Das habe ich schon lange aufgegeben. Ich habe lediglich meine persönlichen Erfahrungen aufgeschrieben und sie durch nachweisbare Informationen ergänzt.

Für ein Aquarium dieser Größe würde ich einen 16 oder 18 Watt starken UV-C Klärer vorsehen. Der hat dann eine Nettoleistung von rund 4 Watt UV-C. Das funktioniert mit Sicherheit.

Wo ich eher ein Problem sehe, ist die angestrebte Pumpenleistung. So wie von Dir geplant wird das Beckenvolumen rein rechnerisch lediglich alle zwei Stunden durch den Klärer geschickt. Ehrlich gesagt habe ich keine Erfahrungswerte, ob dieses Zeitintervall für eine effektive Keimzahlreduzierung nicht zu lang ist. Ich halte es aber für sehr wahrscheinlich, dass die resultierende Keimzahlverringerung in der Wassersäule geringer ist, als bei einer höheren Umwälzmenge. Einfach, weil die Einzeller eine größere Chance zur erfolgreichen Teilung haben, als wenn sie rein rechnerisch alle Stunde oder noch früher wieder durch den Klärer müssen.

Die Phenole werden in der Tat aufgespalten. Nicht gleich alle beim ersten oder zweiten Durchlauf. Im Laufe der Tage werden sie jedoch deutlich abnehmen. Falls Du vor hast ein Schwarzwasseraquarium zu betreiben, stellt das natürlich ein Problem dar. Langfristig wird der Klärer die Oberhand erringen. In diesem Fall musst Du Dich entscheiden, ob Dir die eine oder die andere Sache wichtiger ist. Beides geht nicht.

Ich hoffe, Dir damit etwas weitergeholfen zu haben. Wenn noch Fragen sind, versuche ich gerne sie zu beantworten.

Viele Grüße

Wolfgang
Stefan Drüeke aus Wuppertal schrieb am 20. Juli 2021 um 9:38
Guten Morgen Herr Engel,
sehr gelungene Planung, Umsetzung und Präsentation. Hat mir sehr gut gefallen.
Auf der Suche nach einer Glasscheibe für mein „Betonaquarium“ bin ich auf ihre Homepage gestoßen. Ich benötige eine ähnliche Scheibe (390x143cm). Mich interessiert die Glassorte: Haben Sie TVG genommen?
Die zweite Frage betrifft den Einbau: Haben Sie die Scheibe in ein Silikonbett direkt vor das mit Harz abgedichtete Beton gelegt oder vorher noch einen flachen Kunststoffrahmen eingebaut, damit die Auflagefläche völlig eben ist.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Drüeke
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Stefan, (ich sag jetzt einfach mal Du)

die Scheibe besteht in der Tat aus zwei teilvorgespannten Scheiben, die mittels Kunststofffolie zu einem Verbundsicherheitsglas zusammengefügt wurden. Allerdings wirst Du für Deine Scheibe mit Sicherheit dickere Gläser benötigen. Die von mir gewählten 2 x 12 mm werden wohl bei einer Höhe von 143 cm nicht mehr ausreichen. Ich denke, damit erzähle ich Dir nichts Neues.

Gibt es eigentlich TVG in mehr als 12 mm? Bin mir nicht sicher.

Einen Rahmen für die Scheibe gibt es nicht. Der Beton wurde mit Glasfaser/Epoxid beschichtet. Darauf eine dicke Lage Silikon und dann die Scheibe. Kleiner Trick: Damit die Scheibe an keiner Stelle das Silikon bis zum Beton platt drückt, wurden kleine Distanzkeile aus Kunststoff eingesetzt. Nachdem wir die Scheibe in Position gedrückt hatten, wurden diese Keile wieder entfernt und die Positionen mit Silikon verfüllt. So wurde sichergestellt, dass sich nirgends ein Auflagepunkt auf dem Beton ergibt.

Ich hoffe, Deine Fragen weiterführend beantwortet zu haben. Wenn nicht, melde Dich einfach.

Viele Grüße

Wolfgang
Hinweis

Das Gästebuch soll dazu dienen, dass sich Besucher zur Website und deren Inhalt äußern können.

Zu beachten ist, dass die Inhalte des Gästebuchs rechtlich jeweils nur auf den eigentlichen Autor zurückzuführen sind. Sie können nicht auf den Anbieter des Gästebuches übertragen werden.

Das Gästebuch darf nicht für Obszönitäten, Vulgäres, Beleidigungen, Propaganda (extremer) politischer Ansichten oder (verbaler) Verstöße gegen das Gesetz missbraucht werden.  Bei Verstößen gegen diese Regel behält sich der Administrator des Gästebuchs vor, den betreffenden Beitrag zu löschen.

Alle Einträge werden vor ihrer Freischaltung vom Administrator gegengelesen. Das kann durchaus eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Der Seitenbetreiber bittet dafür um Verständnis.

 

Letzte Änderung: 21. Juni 2020

Teile die Seite mit Deinen Freunden:
error: Der Inhalt dieser Seite ist kopiergeschützt!