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80 Einträge
Patrick aus Bielefeld schrieb am 15. April 2020 um 12:58
Ich bin gerade sehr glücklich, dass deine Seite ein Gästebuch hat, denn so kann ich direkt hier einmal ein Lob aussprechen. Kaum eine Seite hat es in der heutigen Zeit geschafft, dass ich so gut wie JEDEN Beitrag, also jede Seite besuche und auch lese. Ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal mehrere Stunden auf einer Website zugebracht habe. Bin da auch ein bissl neidisch 😀
Erst einmal Meeega Respekt für diesen Aufwand, vor allem aber vielen Dank, dass du uns hast teilhaben lassen. Ein großartiges Projekt, welches ich in meinem Blog mal lobend erwähnen werde.
Viele liebe Grüße aus Bielefeld.
Patrick
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Patrick,

vielen Dank für Dein Lob.

Manchmal habe ich mich schon gefragt, ob ich es mit der Menge an Seiten und dem Informationsumfang nicht übertrieben habe. Ich denke mir dann: "Das liest doch eh' keiner." Das war mir auch durch den Kopf gegangen, als ich die Verrohrung der Osmosefilters in der Historie und im Thementext eigepflegt hatte.

Wenn ich allerdings so eine Rückmeldung wie jetzt von Dir erhalte, sind die Zweifel ausgeräumt. Und vielleicht ist es mir ja gelungen, dass Du neuerdings darüber nachdenkst, ein ähnliches Projekt in Angriff zu nehmen? 😉 Keine Angst, Du wärst nicht der erste...

Viele Grüße

Wolfgang
Uwe aus Dortmund schrieb am 9. April 2020 um 14:02
Hallo Wolfgang
Vor kurzem hab ich die Seite gefunden erstmal wow das Becken,und nach 2 Stunden intensives Lesen bin ich sehr begeistert wie einfach doch alles sein kann mit der Aquaristik vor allen das mit dem Frostfutter selbst zu machen was ich Morgen auch umsetzen werde.Ich habe auch lange mit mir gehadert wegen einen UVC klärer aber hab durch ihnen es endlich ablegen können und seit dem WE ein im Einsatz und muss sagen die Fische schwimmen irgendwie agiler durchs Becken (Südamerika Barsche)Jetzt noch eine große Frage gibt es eine Möglichkeit das Wasser dauerhaft anders weich zu kriegen hab keine Möglichkeit mit ner Osmoseanlage zu Arbeiten da der Platz für ein Auffangbehälter für das Osmose Wasser fehlt .
Lieben Gruß Uwe
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Uwe,

weiches Wasser ist manchmal nur mit einem gewissen Aufwand zu bekommen. Es sei denn, man wohnt in einer Gegend, in der es einfach aus dem Wasserhahn kommt. Alle anderen müssen sich gegebenenfalls etwas überlegen.

In der Aquaristik greift man üblicherweise auf drei verschiedene Möglichkeiten zurück, die manchmal auch parallel genutzt oder kombiniert werden:
1. Osmose
2. Vollentsalzung
3. Regenwasser

Wie Du bereits geschrieben hast, scheidet die erste Möglichkeit für Dich aus. Die dritte Option ist selbsterklärend, allerdings auch nicht immer für jeden umsetzbar.

Bleibt also die Vollentsalzung. Wenn ich das jetzt hier erkläre, platzt das Gästebuch. 😄 Ich werde Dir daher ein paar Infos per Mail zukommen lassen.

Viele Grüße und schöne Ostern

Wolfgang
Mike Frutsch aus Kelkheim schrieb am 16. März 2020 um 8:46
Hallo Wolfgang,
Meine Aquarienzeuten sind lange vorüber und waren auch eher amateurhaft (daher ist es wohl auch gut, dass sie vorbei sind, vor allem für die Fische..).
Da ich aber in meinem Wohnmobil einen UV Klärer aus der Aquaristik verwende, um das Frischwasser keimfrei zu halten, war ich ganz begeistert, deine Messwerte zu finden. Die Umgebungsbedingungen sind (hoffentlich) nicht ganz vergleichbar, aber es hat mich dich dazu angeregt, dass der Klärer jetzt durchlaufen wird, statt ihn nur am Anfang nach dem Einfüllen von neuem Wasser ein paar Stunden laufen zu lassen in der Hoffnung, "gleich alle Bakterien plattmachen und dann ist Ruhe".
Ganz so einfach ist es offensichtlich nicht, auch wenn das Wachstum im einigermaßen nährstoffarmen Frischwasser sicher langsamer vonstatten geht. Ansonsten sind die Randbedingungen mit 50-100l mit einem kleinen Aquarium ja durchaus vergleichbar.
Was mir noch fehlt, ist ein mit 12V Gleichspannung betreibbarer Klärer, so etwas ist sicher auch für einige solarabhängige Teichbetreiber von Interesse. Im Moment muss ich das Teil mit einem Wechselrichter betreiben, was geht, aber suboptimal ist. Vielleicht kennt ja jemand aus der Aquaristik so etwas (Ein handliches Gerät mit 12v hatte ich schon mal entdeckt, war aber leider Wechselspannung...).
Auf jeden Fall vielen Dank für die Anfertigung und Veröffentlichung der Messergebnisse und die Ausführungen zum UV Klärer!
Gruss Mike
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Michael,

jetzt verstehe ich, warum in letzter Zeit Besucher von kastenwagenforum.de auf meiner Seite gelandet sind. 😄

Ist schon einleuchtend, dass man als Wohnmobilist möglichst keimfreies Wasser im Vorratstank haben möchte. Ich dachte immer, das wird über Chlortabletten realisiert. Da ist UV-C natürlich deutlich angenehmer, weil geschmacksneutral.

Im Vergleich zum Aquarium hast Du im Vorratstank wesentlich bessere Voraussetzungen zur Entkeimung als ich im Aquarium. Während beim Aquarium immer nur ein kleines Volumen entkeimt wird und im restlichen Becken die Vermehrung munter weiterläuft, wird bei Deinem Vorratstank das ganze Volumen bestrahlt. Da geht's den Keimen richtig dreckig.

Ansonsten gilt auch hier: Lampe aus bedeutet steigende Keimzahlen. Wie Du schon geschrieben hast, passiert das in Deinem Tank langsamer als in einem Aquarium. Aber trotzdem wird eine Vermehrung einsetzen. Gegenmaßnahme: Dauerbetrieb.

Betreffend Deiner Suche nach einem 12V Gleichspannungs-Klärer kann ich Dir weiterhelfen. Ich kenne einen Anbieter, der so was speziell für Deinen Anwendungszweck im Programm hat. Den Link schick' ich Dir per Mail.

Viele Grüße in den Taunus

Wolfgang
Jon Hagedorn aus Copenhagen, Denmark schrieb am 20. Januar 2020 um 23:54
Hi Helmut,
What a fantastic reading. I'm about to build a large diy aquarium myself. Actually i have been in the planning process for 2.5 years - 3D CAD drawing, strength simulation and material considerations. I think it is really difficult to find the "optimum" DIY construction method. I have mostly thought of plywood construction but i always come to the conclusion that i cannot be sure how much stress is build up along the joints/seams. I like concrete because it is a more "dead" and stable material. However the weight is a clear drawback, and also the fact that if one is going to sell the house one day, it will be a mess to take down the aquarium. My tank will be "only" around 3000 litre, but it is very valuable for me to see how you do it and also your wall thickness and other construction details. A few questions if you have time for it 🙂
- did you vibrate the concrete ?
- I saw two layer of iron fence arming in the lower 1/3rd of the aquarium and a single layer for the rest. Is that correct ?
- What is the parameters for the iron arming fence you used ?
- You choose epoxy/fiber method for waterproofing, 4 layers. I think this will last forever. Did you consider polyester/glassfiber with topcoat ? Do you have a few words on your considerations. Also the risk of epoxy allergic reaction and the very precise mix ratio requirement. Also do you think the epoxy is easy to work with (i have limited experience with polyester only).
Thumbs up for your impressive achivement.
Best regards, Jon.
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hello Jon,

I also spent a long time planning. Nevertheless, I only made the decision to use concrete shortly before construction began. This aquarium is my only concrete aquarium. It will definitely remain my only one. So I'm definitely not a professional for concrete aquariums. That's why I got advice from a professional aquarium builder during construction. I also recommend that to you. Nevertheless, I would like to answer your questions.

- Of course, I shook the concrete over and over again with an iron bar so that the air bubbles can escape.
- I reinforced the iron reinforcement in the lower third of the walls, because the highest pressure occurs there due to the water pressure. Even though my advisor said it wasn't necessary.
- The mesh size of the steel mats is 150 x 150 mm, the thickness of the bars is 10 mm.
- A coating other than epoxy / glass fiber was never planned. This combination is used in zoos. It has to stay there for decades. Processing is not very difficult. You just have to be careful not to mix too large portions. The processing time of the finished mixture is limited. I used this resin: epoxy According to the manufacturer, it is physiologically harmless.

Best regards to Copenhagen

Wolfgang

P.S .: Who is Helmut? 😊
Helmut schrieb am 20. Oktober 2019 um 21:00
Hallo Wolfgang,
erst vor ein paar Tagen bin ich auf Deine Webseite gestoßen beim Googeln nach Informationen zu UV-C Entkeimern. Jetzt lese ich Seite für Seite Deiner Webseite und bin beeindruckt, wie Du zum einen Dein Projekt "Beton-Aquarium" angegangen bist und vollendet hast. Aber auch die Inhalte Deiner Webseite und Dein fundiertes Fachwissen lassen mich nicht aus, weiter und weiter zu lesen. Mein Kompliment!
Nun zu meiner Frage: Du schreibst, den UV-C Entkeimer, sofern dieser über einen Außenfilter bewässert wird, dem Filter nachzuschalten.
Ich befülle meinen Außenfilter immer mit Bakterien bildenden Granulaten die, laut Hersteller, ein gutes, positives Bakterien Milieu aufbauen sollen. Wäre es da nicht besser den UV-C Entkeimer dem Filter vorzuschalten um die gewollten, soeben im Filter gebildeten Bakterien nicht gleich wieder abzutöten?
Viele Grüße,
Helmut
Administrator-Antwort von: Wolfgang Engel
Hallo Helmut,

auf dem Filtersubstrat werden sich in jedem Fall die "richtigen" Bakterien ansiedeln. Egal, ob der UV-C Klärer vor oder nach dem Filter montiert ist. Warum? Weil das Filtersubstrat die kleinen Schwebeteilchen festhält, die von Bakterien gerne gefressen werden. Und vor allem, weil es ein idealer Ort zum Ansiedeln ist, da ständig jede Menge Bakterienfutter vorbeischwimmt.

Natürlich werden auch ständig Bakterien rausgespült und im nachgeschalteten UV-C gekillt, aber das ist unbedeutend im Verhältnis zur Populationsdichte im Filter. Bakterien siedeln und vermehren sich immer da am Besten, wo es das meiste Futter gibt. Das ist ganz klar der Filter. Dort bildet sich eine Population die ideal auf das reinkommende Futter eingestellt ist. Auch hier heißt es: Friß, oder stirb.

Warum aber den UV-C Klärer ausgerechnet nach dem Filter? Zum einen läuft "bakterienärmeres" Wasser wieder zurück ins Becken, zum anderen ist das Wasser, das in den Klärer strömt, bereits von Schmutz und Schwebeteilchen befreit. Einer möglichen Verschmutzung und der damit einhergehenden Verringerung des Wirkungsgrades wird damit vorgebeugt.

Ich hoffe, Deine Frage damit beantwortet zu haben. Wenn nicht, mail mich an.

Geklärte Grüße

Wolfgang
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Letzte Änderung: 21. Juni 2020

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